Für die, die gehen und die, die bleiben

Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.

Cicely Saunders, Begründerin der modernen Hospizbewegung

Aktuelles

Aktuelle Informationen für unsere Gäste und deren Angehörige sowie Pressemitteilungen.

Ein prominenter Besuch im Hospiz 31.8.2021: - Der Schauspieler und Schirmherr des Hospizes Udo Schenk sah sich das Haus in seiner Geburtsstadt Wittenberge an und brachte ein großzügiges Geschenk mit.Ein Beitrag von Stephanie Fedders in der MAZ… Weiterlesen
Hospiz befürwortet Neubau der Albert-Schweitzer-Schule 30.8.2021: - Ein Beitrag von Hanno Taufenbach im Prignitzer vom 30.08.2021.Die Albert-Schweitzer-Schule in Wittenberge braucht für ihre Schüler mehr Platz. Ein Neubau wird befürwortet, aber wo soll er stehen? Die Antwort: in… Weiterlesen
Einblicke in das Leben im Hospiz Weiße Berge 28.8.2021: - Ein Beitrag von Frau Reblin im Wochenspiegel vom 28.08.2021.Wittenberge. Wie funktioniert das Leben im Hospiz – diese und andere Fragen bewegten am vergangenen Sonntag zahlreiche Menschen. Am Tag der offenen Tür… Weiterlesen
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Unser Leitbild

Wir wollen Schwerstkranken und Sterbenden ein Zuhause geben. Dazu bieten wir den Gästen ein Haus mit wohnlichem Charakter, in dem sie sich sicher und geborgen fühlen und ihr Kranksein und Leiden in Würde annehmen und akzeptieren können. Die Selbstbestimmung des Hospizgastes hat dabei für uns oberste Priorität. Die Betreuung erfolgt durch unser multiprofessionelles Team unter Einbindung von Angehörigen, Hausärzten, Palliativ-Ärzten, Schmerztherapeuten und Ehrenamtlichen.

Es ist unser besonderes Ziel, die Persönlichkeit des Kranken zu achten, die Individualität zu wahren und die Wünsche des Betroffenen zu berücksichtigen. Wir werden uns bemühen, im letzten Lebensabschnitt für die Sterbenden Betreuer, Partner, Begleiter, ja auch Freund zu sein.

Wir Mitarbeiter des Wittenberger Hospizes möchten alles dafür tun, dass die Gäste nicht nur in Frieden sterben können, sondern dass die Würde bis zuletzt gewahrt ist.

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Historie

Die Stadt Wittenberge in der Prignitz ist der Standort unseres noch namenlosen Hauses. Zurecht trägt die Stadt den Beinamen „Tor zur Elbtalaue“, denn die Elbe und ihre Auen gehören zu den schönsten Flusslandschaften Mitteleuropas. Schon ein kurzer Spaziergang über den Deich zeigt das besondere Naturerlebnis. Hier vertreiben die Geräusche der Stille und die Farben der Weite Stress und Alltagsmüdigkeit.

Im Februar 2018 haben sich die unterschiedlichsten Menschen zu einem Förderverein zusammengeschlossen, dem Prignitzer Hospiz e.V., darunter Mediziner, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und Träger aus dem Gesundheitswesen.
Ihre Vision des Hospizneubaus nahm Gestalt an. Nachdem im Frühjahr 2019 der Bauantrag gestellt wurde, gingen die Bauarbeiten zügig voran.

Bisher war es für Betroffene nicht möglich, wohnortnah einen Hospizplatz wahrnehmen zu können, da die Entfernungen zu den bestehenden Hospizeinrichtungen in Schwerin, Stendal, Neuruppin und Lüneburg doch sehr  groß sind. Menschen, die wegen der schlechten Erreichbarkeit der entfernteren Hospize darauf verzichtet hatten, die allerletzte Lebensphase in einer solchen Einrichtung zu verbringen, haben nun die Möglichkeit, in Wittenberge im Prignitz-Hospiz aufgenommen zu werden.

Wir sind froh darüber, dass wir den schwerstkranken und sterbenden Menschen jetzt das Prignitz-Hospiz als den Ort anbieten können, an dem sie hospizlich und palliativ betreut und begleitet werden können. Das Hospiz ist in der Heimat der Betroffenen. Die bestehenden familiären Verbindungen werden nicht durch die Entfernung erschwert oder abgebrochen. Die vertrauten Menschen sind in der Nähe, und das Leben kann gemeinsam gestaltet werden. Selbst die Betreuung durch den gewohnten Hausarzt kann weiterhin erfolgen und die Verbindung zur Kirchengemeinde, Vereinen und dem Kreis der Freunde bleibt bestehen.

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Unsere Angebote und Leistungen